KLEBSTOFF INFOWEB

Informationen und Neuigkeiten zum Thema Klebstoffe

BALLISTOL, Pflegemittel und Rostschutz für den Winter

Posted by errgee - 19. Dezember 2011

Der Winter greift mit Schnee, Eis und Salz vor allem Metalle an.
Um 1900 hat F.W. Klever ein Öl komponiert, das bis heute zu den besten und erfolgreichsten Ölen für die Industrie gehört, nämlich das BALLISTOL Universalöl.

Es handelt sich um das universellste Öl, das wir kennen, denn es vereint folgende Eigenschaften:

– Rostschutz
– Konservierung
– Pflege
– Schmierung
– Kontaktpflege

für Metalle, Holz, Gummi, Kunststoff, Haut und Leder.

Aufgrund seiner enormen Kriechfähigkeit und niedrigen Oberflächenspannung ist es hervorragend für feinmechanische Werkzeuge, Messgeräte, usw. geeignet. Es kann nicht verharzen und ist deshalb alterungsbeständig.
Es sollte deshalb in keinem Industrieunternehmen und Werkstatt fehlen.

Weitere Informationen HIER (BALLISTOL)

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Verwendung von Sekundenkleber (Cyanacrylat)

Posted by errgee - 13. Mai 2009

Beschleunigung der Klebung
Da Sekundenklebstoff die Luftfeuchtigkeit zum Aushärten benötigt, kann man mit dem Anhauchen der Klebestelle die Aushärtung der Klebung beschleunigen, da zu niedrige Luftfeuchtigkeit den Härtungsvorgang verzögert.
Schnelle Reinigung
Überschüssiger oder verschmierter Klebstoff sollte sobald als möglich durch Entfernen mit einem acetonbefeuchteten, faserfreien Tuch erfolgen. Flecken in Textilien entfernt man ebenfalls sofort mit Aceton oder Nagellackentferner. In beiden Fällen muss dabei die Beständigkeit des Werkstoffes gegenüber Aceton beachtet werden.
Gute Lüftung des Arbeitsplatzes
Wegen des starken Geruchs des Klebstoff ist es wichtig, beim Verarbeiten größerer Mengen den Arbeitsplatz gut zu belüften.
Haut- und Augenkontakt vermeiden
Cyanacrylat-Klebstoffe härten sehr schnell mit Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeit der Haut, Schweiß, Tränenflüssigkeit aus. Deshalb ist beim Verarbeiten, insbesondere mit Kindern und bei Haut und Augenkontakt besonders vorsichtig umzugehen. Klebstoffrückstände auf der Haut lösen sich allerdings im Laufe der Zeit von selbst ab.
Hautverklebung
Hautverklebungen weicht man in lauwarmem Seifenwasser ein oder behandelt sie mit Aceton und versucht sie vorsichtig zu lösen. Rückstände können mechanisch entfernt werden.
Spritzer in Auge, bzw. Mund
Gelangen Spritzer in die Augen oder in den Mund, dann das Auge bzw. den Mund unbedingt geöffnet halten und kräftig mit Wasser spülen. Evtl. den Arzt aufsuchen, wobei zu erwähnen ist, daß Cyanacrylatklebstoffe weitgehend physiologisch unbedenklich sind.
Lagerung
Die Haltbarkeit von Blitzklebern auf Cyanacrylat Basis ist begrenzt. Sie kann aber bei kühler lagerung (Kühlschrank) verlängert werden.

(UHU-Vertrieb Bühl)

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Neue / geänderte Normen (Mai 2009)

Posted by errgee - 13. Mai 2009

E ISO/FDIS 2521:2009-01
Klebstoffe
Bestimmung der Mode/Bruchenergie von strukturellen Klebverbindungen unter Verwendung von Doppelbalkenproben (DCB) und keilförmigen Doppelbalkenproben (TDCB)

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Oberflächenvorbehandlung zur Verbesserung der Haftungseigenschaften

Posted by errgee - 17. März 2009

Mit weiteren verschiedenen Oberflächenvorbehandlungen, kann eine deutlich verbesserte Haftung des Klebstoffes auf dem Material erzielt werden. Bei den „normalen“ Metallen genügt in der Regel das bereits beschriebene Reinigen. Weitere Möglichkeiten werden nachfolgend beschrieben, um optimale Klebeergebnisse zu erzielen.

Mechanischen Oberflächenvorbehandlungen:
Zu den mechanischen Oberflächenvorbehandlungen zählen das Schleifen, Bürsten und Strahlen. Sie dienen zum Aufrauen der Oberfläche und sind nach dem Entfetten durchzuführen, um keine Fettreste tief in den Werkstoff des Fügeteiles einzuarbeiten. Diese Oberflächenvorbehandlungen vergrößern die Oberfläche und der Klebstoff kann sich zusätzlich formschlüssig in der Oberfläche verankern. Das Strahlen ist nicht für dünne Fügeteile geeignet, da es die Oberfläche verdichtet. Es entstehen Spannungen im Werkstück, die es verformen. In der zum Strahlen verwendeten Druckluft sind eventuell noch Ölreste vorhanden. Deshalb ist anschließend nochmals eine Entfettung vorzunehmen.

Chemische Oberflächenvorbehandlung:
Das Beizen gehört zu den chemischen Oberflächenvorbehandlungsverfahren. Dabei werden mit verdünnten Säuren die nicht rein metallischen Schichten von der Oberfläche der Fügeteile entfernt. Dieses Verfahren unterliegt strengen Sicherheitsvorschriften, so dass es sehr aufwändig ist und nur bei hohen Anforderungen an die Klebung, wie z.B. im Flugzeugbau, durchgeführt wird.

Physikalische Oberflächenbehandlungsverfahren:
Zu diesen Verfahren gehören das Corona-Verfahren, Plasmaverfahren und das Beflammen. Diese Verfahren werden meist für Kunststoffe verwendet, es können jedoch auch metallische Werkstoffe behandelt werden. Kunststoffe haben die Eigenschaft, sich schwer benetzen zu lassen, was aber die Voraussetzung für eine gute Klebung ist. Bei den physikalischen Verfahren werden nun Sauerstoffatome in die Oberfläche „eingebaut“, die die Benetzungseigenschaft und die Hafteigenschaften verbessern.

Beim Corona-Verfahren wird mittels einer Elektrode ein Funkenregen auf die zu behandelnde Oberfläche gebracht. Dabei entsteht Ozon, der in dem elektrischen Feld in die Oberfläche eingelagert wird. Als Elektroden werden Alu-Strangpressprofile für Folien, Ketten für Formkörper und feine Nadelspitzen für kleinflächige Bereiche verwendet.

Beim Plasmaverfahren werden Sauerstoffatome in die Oberfläche eingebaut und dadurch die Oberflächenspannung erhöht. Dies hat eine bessere Benetzbarkeit des Klebestoffs zur Folge. Man unterscheidet zwei Verfahren:
Niederdruck-Plasmaverfahren: hier wird das Plasma in einer Kammer im fast Vakuum auf das Werkstück aufgebracht. Dadurch ist dieses Verfahren nur für relativ kleine Werkstücke (Größe der Kammer) einsetzbar.
Plasmaverfahren bei Atmosphärendruck: hier wird aus einer Plasmadüse mit Hilfe von Luft Plasma auf die Oberfläche des zu behandelnden Werkstoffes aufgebracht. Die Größe der Werkstücke ist beliebig. Große Oberflächen werden entweder durch Verfahren einer Düse oder durch eine Reihenschaltung von Düsen behandelt (Folien, Platten). Es werden Oberflächenspannungen von
60 N/m erreicht.

Beim Beflammen wird mit einer Gasflamme, die einen Sauerstoffüberschuss besitzt, die Oberfläche kurzzeitig erhitzt, ohne den Kunststoff anzuschmelzen.
(UHU-Vertrieb GmbH)

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RITE-LOK – die neue Klebstoff-Technologie von 3M

Posted by errgee - 12. März 2009

Ein breites Sortiment für innovative Lösungen
Unter dem Markennamen RITE-LOK bietet die 3M Deutschland GmbH in Neuss für Anwendungen in Industrie und Handwerk ab sofort über 50 neue Produkte der Klebtechnik an. Zum Sortiment gehören Anaerobe Klebstoffe, Cyanacrylat- oder sogenannte Sekunden-Klebstoffe, UV-härtende Klebstoffe, Konstruktions-Klebstoffe sowie Aktivatoren, Primer und Reiniger.

Insgesamt wurden mehr als 80 verschiedene Artikelnummern neu in den umfassenden Produktkatalog aufgenommen. „Seit jeher hat unser Unternehmen in der Klebtechnik Standards gesetzt. Mit unseren RITE-LOK Produkten schreiben wir diese Erfolgsgeschichte fort“, würdigt Marketingleiter Elmar Klameth das neue Angebot. „Durch dieses neue Sortiment schließen wir eine Lücke in unserem bisherigen Angebot und werden so zu einem umfassenden Anbieter von Klebstoffen und Klebebändern. Unsere Kunden finden in uns einen kompetenten Lieferanten für innovative, qualitativ sehr hochwertige und zugleich umfassende Lösungen.“

Zum Spektrum der anaeroben Klebstoffe gehören knapp 20 Klebstoffe und ein Aktivator, mit denen sich metallische Bauteile abdichten, befestigen oder sichern lassen. Das Sortiment der Cyanacrylat-Klebstoffe umfasst mehr als 20 Produkte, die ergänzt werden durch Aktivatoren, Primer und Reiniger. Ihr wesentliches Charakteristikum ist die extrem schnelle Aushärtung. Damit können viele unterschiedliche Werkstoffe in extrem kurzer Zeit verbunden werden. Hinzu kommen acht Konstruktionsklebstoffe, von denen vier durch UV-Licht aushärten. Diese sind besonders geeignet für Verbindungen, an denen Glas oder andere Werkstoffe als Fügematerial beteiligt sind, die für UV-Licht durchlässig sind.

„3M bietet dank dieses neuen, breiten Sortiments jetzt für jede Aufgabe der Klebtechnik eine maßgeschneiderte Lösung in höchster Produktqualität“, erklärt Anwendungsspezialist Julius Weirauch. Mit seinem Team im Neusser Technologiezentrum, das jetzt zusätzlich ein eigenes UV-Labor eingerichtet hat, steht er den Kunden bei der Auswahl des jeweils am besten geeigneten Produkts beratend zur Seite.
(3M und Rite-Lok sind Marken der 3M Company)

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Welche Vorteile haben Epoxidharzklebstoffe für den Anwender?

Posted by errgee - 25. Februar 2009

Epoxidharze sind beständig gegen Feuchtigkeit, Öl, verdünnte Säuren, Laugen und viele Lösungsmittel. Feuchtigkeit, verdünnte Säuren, verdünnte Laugen und Mineralöl beeinträchtigen die Bindefestigkeiten auch bei längerer Einwirkung kaum. Sie sind alterungs﷓ und witterungsbeständig. Kälte, selbst sehr niedrige Temperaturen, beeinflussen den Klebstoff nicht. Bei Temperaturen unterhalb – 60°C erniedrigen sich die Zugscherfestigkeitswerte auf etwa 75 – 80% der bei Raumtemperatur gemessenen Werte; werden die Proben wieder auf Raumtemperatur erwärmt, so werden auch die ursprünglichen Klebefestigkeiten wieder erreicht.

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Was sind Epoxidharzklebstoffe?

Posted by errgee - 23. Februar 2009

Epoxidharzklebstoff sind lösemittelfreie 2-Komponenten Reaktionsklebstoffe die sich durch hohe Sicherheit in der Verarbeitung und außerordentliche Zuverlässigkeit im Ergebnis auszeichnen.
Epoxidharze sind Polymere die je nach Reaktionsführung unter Zugabe geeigneter Härter einen duroplastischen Kunststoff von hoher Festigkeit und chemischer Beständigkeit ergeben. Werden Epoxidharz und Härter gemischt, erfolgt je nach Zusammensetzung und Temperatur die Aushärtung. Die Aushärtung der Produkte ist abhängig von Temperatur und Zeit. Wärme kann die Aushärtung beschleunigen. Der Wärmeeinsatz wird durch Temperaturbeständigkeit von Materialien und Klebstoff, sowie den Ausdehnungkoeffizienten der zu fügenden Materialien bestimmt. Abhängig vom Material können für den gleichen Klebstoff unterschiedliche Temperaturen-/ Zeitkombinationen gewählt werden. Im allgemeinen gilt: Je höher die Temperatur, desto dünnflüssiger wird der Klebstoff und desto besser wird die Vernetzung und damit die Festigkeit des Klebstoffs. Epoxidharzklebstoffe werden immer dann eingesetzt, wenn die Fügestelle extremen Belastungen standhalten muss. Bei ausreichendem Klebstoffauftrag überbrücken UHU plus Klebstoffe kleinere Unebenheiten in den Fügeflächen. Sie können – bei einer optimalen Fuge von 0,1mm – auch fugenfüllend eingesetzt werden.

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Was ist vor dem Kleben zu beachten?

Posted by errgee - 20. Februar 2009

Reinigung der Oberflächen
Die Klebeflächen müssen vor dem Auftragen des Klebstoffs sehr gründlich gereinigt werden,
damit dies frei von Schmutz, Öl u. Fettrückständen sind.

Säubern
Dient zum Entfernen von groben Verunreinigungen wie Lack, Schmutz, Zunder, Rost und dergleichen. Diese Reinigung wird mittels Bürsten, Schleifen oder Strahlen durchgeführt. Diese Verunreinigungen sind falls vorhanden in jedem Fall zu entfernen.

Entfetten
Das Entfernen von Fett- und Ölrückständen ist in jedem Fall vorzusehen! Auf jeder Oberfläche, auch wenn sie noch so sauber aussieht, sind solche Rückstände vorhanden. Allein das Anfassen mit den Händen reicht aus, um die Klebewirkung zu mindern und die Klebung unbrauchbar zu machen. Zum Entfetten werden organische Lösungsmittel oder Wasser mit beigemischten Reinigungsmitteln (Tenside) verwendet. Tipp: z.B. UHU Universalreiniger.

Reinigen mit Lösungsmitteln:
Das Entfetten mit Lösungsmitteln kann im Lösungsmitteldampfbad, im Tauchbad, durch Abspülen oder behelfsmäßig durch Abwischen mit einem getränkten Tuch erfolgen. Bei letzt genannter Methode ist darauf zu achten, dass das Tuch sauber und fusselfrei ist. Bei der Reinigung im Tauchbad oder auch beim Abspülen mit immer der gleichen Lösung ist zu bedenken, dass das Reinigungsmittel selbst mit der Zeit verschmutzt. Optimal ist das Reinigen im Lösungsmitteldampf-bad. Hier wird das Lösungsmittel erhitzt, bis es verdampft. Darüber angeordnete Kühlflächen lassen den Dampf kondensieren. In dem heruntertropfenden Kondensat werden die zu reinigenden Teile gehängt. Diese Methode hat den Vorteil, dass die gelösten Verunreinigungen im Sumpf der Apparatur zurückbleiben.

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Vorteile des Klebens

Posted by errgee - 20. Februar 2009

Die Vorteile, die das Kleben im Vergleich zu anderen Fügeverfahren bietet, werden vor allem in den Bereichen genutzt, in denen diese Technologie als „Fertigungssystem“ verstanden wird. Viele Anwender sind meist nur mit den mechanischen kraft- und formschlüssigen Fügeverfahren wie zum Beispiel Nieten, Schrauben, Schweißen, Löten vertraut und kennen die Vorteile die Ihnen das Verkleben ermöglichen nicht.

Warum kleben?
Kleben ….

· verbindet die unterschiedlichsten Materialien dauerhaft und sicher

· erlaubt die Übertragung sehr hoher Kräfte durch entsprechend großen Klebeflächen (gleichmäßige Spannungsverteilung)

· keine thermischen Gefügebeeinflussungen, kein Bauteileverzug

· Verbindungsmöglichkeit für sehr dünne Fügeteile (z.B. Folie)

· Kombinationsmöglichkeit mit anderen Fügeverfahren wie z.B. nieten

· verlangt keine Bohrungen, die das Material schwächen

· schafft in der Regel gas- und flüssigkeitsdichte Verbindungen

· Integration von Zusatzfunktionen, wie elektrische/thermische Leitfähigkeit

· Diffusionsbarriere verhindert Flüssigkeitsansammlungen zwischen den Fügeteilen und verhindert Korrosion

· verhindert Hitzeschäden und verursacht weniger Aufwand als Schweißen und Löten

· verändert im Gegensatz zum Schweißen und Löten nicht das Materialgefüge und vermeidet damit Angriffsfläche für die Korrosion

· hohe dynamische Festigkeit, hohe Schwingungsdämpfung

· hilft Werte zu erhalten (reparieren statt wegwerfen)

· funktioniert ohne weitere Werkzeuge

· ist leise und sauber

(Artikel von UHU Vertrieb GmbH)

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Superklebstoff nach Naturvorbild

Posted by errgee - 26. Oktober 2008

Einem Team von US-Wissenschaftlern um Zhong Lin Wang vom Georgia Institute of Technology in Atlanta ist es gelungen, mit einer neuen Klebesubstanz aus mikroskopisch kleinen Kohlenstofffasern eine Haftkraft von 100 Newton pro Quadratzentimeter zu erreichen.
Vorbild war die Unterseite von Geckofüßen, die auf senkrechten Wänden oder Decken problemlos haften. Sie ist übersät von winzigen, an den Enden gespaltenen Härchen, die eine starke Haftung an die Oberfläche erreichen. Der Durchmesser der Fasern beträgt nur wenige Nanometer (Nanometer = Millionstel Millimeter). Diese sind an den Röhrenspitzen gewellt und vielfach verschlungen. Dieser Aufbau wurde von den Forschern imitiert. Der Klebstoff sei dennoch einfach wieder von der Oberfläche abzulösen, teilen die Forscher im Fachmagazin „Science“ mit. Dies ist ja auch beim Vorbild eine wichtige Eigenschaft. Anders als die sehr große Klebewirkung senkrecht zur Röhrenausrichtung weist der Klebstoff aber gegenüber Zugkräften parallel zur Röhrenausrichtung sehr geringe Kräfte auf. An Wänden angeklebte Gegenstände lassen sich daher relativ leicht wieder entfernen. Man darf gespannt sein über die Anwendungsmöglichkeiten.

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